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Verliebt in Hamburg: Ein Stadtverführer

Verliebt in Hamburg: Ein Stadtverführer

Ein Stadtverführer
Gebundenes Buch
Nina George bietet einen charmanten, persönlichen und hintergründigen Blick auf die Eigenheiten der Freien und Hansestadt Hamburg. Als leidenschaftlich-neugierige Stadtläuferin durchstreift sie Straßen und Viertel, nimmt sich besonderer Orte und Lokale an, entdeckt inmitten geschäftigen Treibens "Gemütsasyle für Fliehende". Glück - das bedeutet auch, auf den Bordsteinkanten in der Schanze zu sitzen, Halbtagsurlaub in Blankenese im August und

Preis: EUR 12,99

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3 Antworten auf Verliebt in Hamburg: Ein Stadtverführer

  • 21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Hammonia, die Schöne, 3. Juni 2012
    Rezension bezieht sich auf: Verliebt in Hamburg: Ein Stadtverführer (Gebundene Ausgabe)
    Hamburg, das ist ein Gefühl, nicht nur einfach eine Stadt aus Glas, Beton und Stahl. Das wurde mir bewusst, als ich 2008, nach über 20 Jahren, zum ersten Mal wieder dort war. Schon als ich vom Zug aus die Kräne sah, mit dem Zug die Elbe überquerte und in den Bahnhof einfuhr, packte mich die Vorfreude und es war es für mich, als wäre ich nie weg gewesen. Hammonia, die Schöne, hieß mich willkommen und lässt mich seitdem nicht mehr los.

    Genau dieses Gefühl, das ich damals hatte, habe ich den Kolumnen Nina Georges wiedergefunden, die diese Stadt mit dem Herzen sieht und beschreibt, die die kleinen Dinge schildert und dem Leser nahe bringt, die Reisenden und Besuchern, die die Stadt mit klassischen Reiseführern und strikt ausgearbeiteten Besichtigungsprogrammen erkunden, oftmals entgehen. Nina Georges Botschaft lautet: Einfach mal Innehalten, die Augen öffnen und auf das scheinbar Unscheinbare, Unwichtige achten und Du wirst reicht beschenkt werden. Nina George zeigt in diesen Kolumnen ihr ganz persönliches Hamburg und damit auch jede Menge besonderer Flecken, Lokalitäten und Orte, von denen einige nach dieser Lektüre dieses Buches ganz oben auf meiner “unbedingt-ansehen-und-nachfühlen” Liste für den nächsten, übernächsten, überübernächsten…. Aufenthalt in Hamburg gelandet sind. Gleichzeitig gibt Nina George auf humorvolle Weise Tipps, die man als Gast dieser Stadt beherzigen sollte, um möglich nicht in irgendwelche Fettnäpfchen zu treten. Hierzu hat mir das Kapitel “Helau!Pardon: Alaaf!” besonders gut gefallen!

    In jeder dieser 100 Kolumnen, von denen 84 in den letzten 5 Jahren immer Donnerstags im Hamburger Abendblatt veröffentlicht wurden, sowie 16 neue, bislang unveröffentlichte Texte, spürt man Nina Georges tiefe Liebe zu dieser Stadt. Jeder dieser 100 Texte erweckt beim Lesen die Sehnsucht nach Hamburg, nach Hammonia, der schönen, sodass man lieber gleich als später seine Koffer packen und sofort zurück nach Hamburg möchte. Laue Sommernächte an der Alster, verregnete Novembertage in Cafés oder die Adventszeit auf den Hamburger Weihnachtsmärkten – diese Stadt ist zu jeder Jahreszeit mehr als eine Reise wert. Nina Georges wunderbare Sprache, der zauberhafte Stil, der mich schon in der Mondspielerin so berührt hat, tut ein Übriges, um dieser tollen Stadt endgültig zu verfallen.

    Als ich nach meinem ersten Besuch 2008 wieder nach hause fuhr, die Kulisse und die Kräne aus dem Zugfenster immer kleiner werden sah, da blieb ein Stück von mir in Hamburg und bei den Freunden, die ich dort gefunden habe, zurück. Seitdem zieht es mich immer wieder in diese Stadt. Nina Georges Liebe zu Hamburg kann ich mit jeder Faser meines Herzens nachempfinden. Und ihre wunderbare Liebesgeschichte an diese Stadt holt mir Kapitel für Kapitel die Erinnerung an meine Aufenthalte dort zurück, frischt sie auf und lässt mich träumen.

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  • 7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Perfekt für Hamburger im Exil, 7. September 2013
    Verifizierter Kauf(Was ist das?)
    Rezension bezieht sich auf: Verliebt in Hamburg: Ein Stadtverführer (Gebundene Ausgabe)
    Wunderbares kleines Büchlein für Hamburger, die es in die Ferne getrieben hat. Da verliebt man sich beim Lesen gleich noch mal in die Stadt und seine Menschen und es weckt auch ein wenig Sehnsucht… Nina George hat einen tollen Blick für Details und schreibt mit einem sehr liebevollen Blick über die Eigenheiten und Kuriositäten der Hansestadt.

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  • 1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Hanseatische Perle, 11. August 2014
    Rezension bezieht sich auf: Verliebt in Hamburg: Ein Stadtverführer (Gebundene Ausgabe)
    “Ganz Hamburg ist ein Parfum. Würde man es auf Flaschen ziehen und in die Welt verkaufen, würden sich Menschen in diese Stadt verlieben, ohne sie je gesehen zu haben. (…) Fernweh und Zuhause, Wasser und Lebenssüße. Geborgenheit und Freiheit, Verlässlichkeit und Liberalität, ein bisschen Grandseigneur, ein bisschen sexy Deern. Balkonblume und Grillabend, Kirschblüten und Zeitungspapier, Kaffee, Kinderlachen, Franzbrötchen und vom Morgenregen geklärte Luft über den Alsterwiesen. Ja. So riecht Hamburg.”

    Zitat, Seite 16/17

    Dieses Buch ist ein wahrer Schatz. Es ist Nina Georges Liebeserklärung an Hamburg. Die Liebeserklärung einer Autorin, die selbst weder in Hamburg geboren noch aufgewachsen ist. Sie ist ein Quiddje. Eine Hamburgerin aus Überzeugung. Ein Mensch, der die Stadt mit allen Sinnen aufnimmt und sie von ganzen Herzen liebt. Eine wie ich, nur mit dem Unterschied, dass sie noch heute dort wohnt.

    Vor dem Lesen ihres Romans Das Lavendelzimmer war sie mir zugegebener Maßen kein wirklicher Begriff. Erst spät bemerkte ich, dass ihr Roman Die Mondspielerin schon lange in meinem Bücherregal darauf wartet, zum Zug zu kommen und dann unausweichlich auf die Spitze meines SuB’s gewandert ist (Stapel ungelesener Bücher). Selten habe ich die Zeilen einer Schriftstellerin so genossen wie ihre. Eine gelungene Mischung aus Aufrichtigkeit, Ironie und Lebensfreude. Beginnt man einen ihrer Sätze zu lesen, findet man sich schon bald am Ende des Buches wieder. Kaum hat man das Buch zu Ende gelesen, brennt man auf das Nächste. Die Dame macht für meinen Geschmack alles richtig. Sie transportiert so ungeheuer viel Liebe und Leidenschaft in all die Dinge, die sie schreibt oder ausspricht, dass man wirklich neidisch wird. Kann man das lernen?

    So nimmt sie den Leser auf lange Spaziergänge mit. Auf Fußmärsche und Cabriolet-Fahrten, auf Bus- und Bootstouren. Jene, die dir nicht nur die wohlbekannten Plätze wie Michel, Reeperbahn oder Fischmarkt zeigen, sondern sich auch in der Pampa, fernab von Touri-Grüppchen, abspielen. Sie konfrontiert dich mit Klischees und hanseatischen Wahrheiten, zeigt dir To-dos and -don’ts für Touristen oder Zugezogene. Sie belächelt das extrovertierte Verhalten mancher Großstädter, definiert die Ruhe der Pendler am Morgen oder versucht uns ein bisschen mehr Toleranz für die fragwürdigen Kandidaten nahezubringen.

    “Das Schweigen unter unserer Stadt am Morgen ist greifbar wie ein schlafwarmes Kissen. Es ist intim, es erzählt, wie Hamburg sich fühlt. (…) Es ist dieser schweigende Strom des Untergrunds, der den neuen Puls der Stadt freilegt wie ein offenes Herz. Schweigen lügt nie, man muss es nur hören wollen.”

    Zitat, Seite 12/13

    Plötzlich lernt man Hamburg von einer ganz anderen Seite kennen. George benutzt dabei nicht nur die lebendige Beschreibung von Impressionen sondern auch von Gerüchen und Empfindungen. Plötzlich fühlt man sich den schwappenden Wellen der Elbe so nah, spürt den zugigen Wind in den Haaren, riecht die zahlreichen Gewürze der Speicherstadt, den Duft frischverpackten Kaffees oder den zimtigen Duft von Franzbrötchen. Als wäre dieses Buch in der Lage, dich für eine Weile dort abzusetzen: im Treppenviertel von Blankenese; am Elbstrand; in der Strandperle, dem Alles-ist-gut-Platz in Övelgönne, in einem Boot auf der Binnenalster oder in einem Hummelstuhl im Stadtpark.

    “Jeder hat einen geheimen Platz, an dem er fast mehr zu Hause ist als daheim. Ihn zu teilen heißt, die Adresse der Seele zu offenbaren.”

    Zitat, Seite 49

    Man weiß fortan, welche Plätze man meiden muss, wenn man nicht mit Tim Mälzer oder Udo Lindenberg zusammenstoßen möchte und welcher Menschenschlag am Schulterblatt, der Roten Flora oder Hamburger Berg rumhängt. Wo welches Wahrzeichen steht, welche Skulpturen täglich auf Passanten herabblicken und wo ich sie finde – die Oasen der Ruhe – die es natürlich auch in einer Weltstadt wie Hamburg gibt. Einer Stadt, die nie schläft.

    So sei dieses Buch jenen nahegelegt, die die Stadt noch nicht kennen und kennenlernen wollen. Den Zugezogenen, Ortsfremden und Ur-Hamburgern gleicher Maßen. Denn was gibt es Schöneres, als einen Ort durch neue Blickwinkel kennen und lieben zu lernen?! Richtig – absolut gar nix.

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